Osnabrücker Zentrum für mathematisches Lernen

Öffentliche Veranstaltungen zum Thema Rechenschwäche in Osnabrück

 

  Dienstag, 16.11.2010, Beginn: 19.00 Uhr, Ende 21.00 Uhr

Vortragsveranstaltung für Eltern und Lehrer im Osnabrücker Zentrum für mathematisches Lernen, Georgstr. 8, 49074 Osnabrück, Eintritt frei

 Rechenschwäche: „Bloß kein minus… lieber plus!“
Bauchschmerzen beim Gedanken an Mathe!

Voranmeldung unter: 0541/205 22 42

Referentin: Regina Kobold, Integrative Dyskalkulietherapeutin

"Bloß kein minus... lieber plus!"
das sagen Kinder, die nicht verstanden haben, dass die Subtraktion „bloß“ die Umkehrung der Addition ist. Minusaufgaben sind für viele Grundschüler ein Problem, für rechenschwache Kinder sind sie ein Alptraum. Was haben sie falsch verstanden, welche Einsichten fehlen ihnen? Die Fortbildung für Eltern, Erzieher und Lehrer beschäftigt sich mit Fragestellungen, die aus der lerntherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ihren fehlerhaften Überlegungen und Lösungskonzepten, entstanden sind.
Der Vortrag mit Diskussion beginnt mit dem rechnerischen Vorwissen im Schuleingangsbereich behandelt dann den Zahlenraum bis 10, um den fachlichen Teil mit dem Rechnen plus und minus bis Hundert abzuschließen. Es wird eine Parteilichkeit mit den leidgeprüften Kindern und Jugendlichen begründet und die diagnostische Fragestellungen und Anregungen für eine  Förderung werden nicht vergessen.

Als ergänzende Literatur wird an diesem Abend die Neuerscheinung: „Bloß kein minus… lieber plus!“ vorgestellt
 

Vortragsveranstaltungen 2011

 Dienstag, 25. Januar 2011 von 19.00 Uhr, Ende 21.00 Uhr

Dienstag, 05. April 2011, von 19.00 Uhr, Ende 21.00 Uhr

Dienstag, 28.  Juni 2011, von 19.00 Uhr, Ende 21.00 Uhr

Dienstag, 27. September, von 19.00 Uhr, Ende 21.00 Uhr

Dienstag,  6. Dezember, von 19.00 Uhr, Ende 21.00 Uhr

Vortragsveranstaltung für Eltern, Lehrer, Erzieher im Osnabrücker Zentrum für mathematisches Lernen, Georgstr. 8, 49074 Osnabrück, Eintritt frei.

Voranmeldung unter: Tel: 0541/205 22 42

Referentin: Regina Kobold, Integrative Dyskalkulietherapeutin

 Rechenschwäche: „Ich hasse Mathe“ – Wenn Kinder nicht richtig rechnen können

  Max sitzt zu Hause lustlos vor seinem Heft mit einer Reihe von Rechenaufgaben. Besonders die Minusaufgaben fallen ihm schwer. „Bloß kein minus … lieber plus!“, ein Problem, das seine Mutter schon seit der ersten Klasse kennt. „Der Achtjährige hasst einfach Mathe“, sagt sie. Und ich habe gemerkt, dass er immer wieder vergisst, was er gestern noch rechnen konnte, ist heute einfach weg“.

Rechenaufgaben sind schon für viele Grundschüler ein Problem, für rechenschwache Kinder sind sie ein Alptraum. Was haben sie falsch verstanden, welche Einsichten fehlen ihnen? Mathematisches Unverständnis bei Schülern lässt sich für eine begrenzte Zeit kompensieren, etwa durch hoch entwickelte Zählstrategien und begriffsloses Auswendiglernen. Manches rechenschwache Kind bleibt sogar während der ersten Grundschuljahr nach Noten unauffällig – es zählt blitzschnell, während andere rechnen. Diese Kompensationsmöglichkeiten werden dem rechenschwachen Kind oft zu einem späteren Zeitpunkt zum Verhängnis: Solange das grundlegende Unverständnis beim Rechnen nicht bemerkt wird, kann die Fehlentwicklung fortschreiten – die Rechenschwäche verfestigt sich. Der Umgang mit der Mathematik wird für das Kind und für die Familie zu einer immer größeren Belastung.

Auffälligkeiten einer Rechenschwäche

Kinder mit einer Rechenschwäche  gehen irrtümlich von der Vorstellung eines „Zahlenalphabets“ aus und begreifen Addition und Subtraktion entsprechend als Aufforderung zum Vorwärts- bzw. zum Rückwärtszählen. Auch den Aufbau mehrstelliger Zahlen im Zehnersystem haben sie nicht richtig verstanden. Ihr „Rechnen“ wird den wachsenden schulischen Anforderungen daher immer weniger gerecht. Rechenschwache Jugendliche und Erwachsene blicken  fast immer auf eine jahrelange Leidenszeit mit negativen Auswirkungen auf ihre persönliche, schulische und berufliche Entwicklung zurück. Deshalb gilt es so früh wie möglich die Rechenschwäche zu erkennen, um Abhilfe schaffen zu können.

Kostenloser Informations-Abend
Ein kostenloser Informations-Abend im Osnabrücker Zentrum für mathematisches Lernen (Rechenschwäche/Dyskalkulie), Georgstr. 8, 49074 Osnabrück, wird für Eltern, Lehrer, aber auch für Erzieher/innen angeboten. Der Vortrag mit Diskussion gibt einen ersten Überblick zu den Fragen: Was ist Rechenschwäche? Wie verläuft sie? Woran kann sie erkannt werden? Wie kann Kindern geholfen werden? Der Vortrag beginnt mit dem rechnerischen Vorwissen im Schuleingangsbereich behandelt dann den Zahlenraum bis 10, um den fachlichen Teil mit dem Rechnen plus und minus bis Hundert abzuschließen.  Um Voranmeldung unter Tel: 0541/205 22 42 wird gebeten.